Maria
Maria Möller: Cyanotypie
Lebt und arbeitet in Trier und Berlin.
Ausgangspunkt meiner Cyanotypien sind Eindrücke und Gegenstände in meiner Umgebung: Landschaften, Natur, urbane Szenen, Körper und Stoffe.
Es geht nicht darum, Wirklichkeit möglichst genau abzubilden, sondern darum, eine bestimmte Atmosphäre sichtbar zu machen. Das tiefe Blau spielt dabei eine zentrale Rolle. Es verändert die Wahrnehmung der Motive und lässt sie stiller, ferner und manchmal traumartig erscheinen. Vertraute Orte und Formen bekommen dadurch etwas Neues, teilweise auch Rätselhaftes.
Cyanotypie fühlt sich für mich wie eine Form des Aufdeckens an: Strukturen und Details werden sichtbar, während Anderes im Verborgenen bleibt.
So entstehen Arbeiten, die etwas Poetisches und Melancholisches in sich tragen und dabei den Eindruck vergangener Momente und verblassender Erinnerungen vermitteln.
Keine eindeutigen Geschichtem, sondern Stimmungen und Raum für eigene Gedanken, Gefühle und Assoziationen.